Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Übersicht über alle Seminare 01/12


Künstlerinnen
Am heutigen Vormittag sollen mit Camille Claudel (1864-1943), Frida Kahlo (1907-1954) und Cindy Sherman (*1954) drei Künstlerinnen des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt werden.
Die französische Künstlerin Camille Claudel, die einige Jahre mit Auguste Rodin lebte und arbeitete, schuf mit ihren Werken einen Beitrag zur beginnenden Moderne in der Bildhauerei der Jahrhundertwende.
Die Malerei der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo wurde sowohl von der surrealistischen Kunst als auch von der volkstümlichen Kunst Mexikos beeinflusst. In ihren Werken – mehr als die Hälfte sind Selbstbildnisse – treffen äußere Wirklichkeit und innere Vorstellungswelten zusammen.
Mit Fotos, auf denen sie selbst in ganz unterschiedlichen Verkleidungen zu sehen ist, wurde die amerikanische Fotografin Cindy Sherman bekannt. Mit ihren “History Portraits” stellt sie bekannte Gemälde von der Renaissance bis hin zu Picasso als Fotos nach.

Anette Ochsenwadel

Keiner hört mir zu, keiner versteht mich!

Grundlagen der Kommunikation.
Kommunikationsmodelle und Abläufe besser erkennen und für sich nutzbar machen.
Erkennen eigener Kommunikationsstärken und Schwächen.
Verbesserung der eigenen Kommunikationsmöglichkeiten.

Dois Schmitt

Am Anfang war…? – Schöpfungsmythen aus aller Welt

Die Entstehung der Welt:
Welche Vorstellungen verbinden unterschiedliche Kulturen damit?
Schöpfungsmythen aus verschiedenen Völkern, Kulturen und Zeiten zeigen nicht nur, wie vielfältig die jeweiligen Erklärungsversuche vom Anfang der Dinge und von der Geburt des Menschen in den einzelnen Kulturbereichen waren, sondern geben uns auch einen Ein-blick in faszinierende Vorstellungswelten.

Anette Ochsenwadel

Richard Meier bekam 1984 den Pulitzer Preis, den Nobelpreis für Architektur. Sein Stil ist unverkennbar, streng geometrisch, Licht ist sein “liebstes und vielfältigstes Baumaterial”. Weiß ist für ihn die schönste Farbe, weil man darin “alle Farben des Regenbogens erkennt”. Er ist der Purist unter den Architekten, er setzt unverkennbar die funktionale Architektur Le Corbusiers fort und entwickelt diese ästhetisch weiter. In Deutschland ist er vor allem durch seine Museumsbauten in Frankfurt und in Baden-Baden sowie durch das Stadthaus in Ulm bekannt geworden.

Kazuyo Sejima ist in Japan geboren. Nach Abschluss ihres Architekturstudiums an der Japan Woman’s University gründete sie 1995 zusammen mit einem Partner das Büro Sanaa. Furore machte das japanische Team mit seinem Turm des New Museum of Contemporary Art in New York, der wirkt, als wären einfach sechs aluminiumverkleidete Bauklötzchen (nicht besonders präzise) gestapelt worden. Weitere Museen sind weltweit entstanden, außerdem Bürobauten und ein Dior-Kaufhaus in Tokio. In Deutschland wurde das Büro durch den Zollverein-Kubus, ein Hochschulgebäude in Essen, bekannt. Kazuyo Sejima ist seit 2010 Pritger-Preisträgerin und leitete, als erste Frau in der Geschichte, die internationale Architektur-Ausstellung in Venedig.

Karin Garbas

Wir wollen uns in diesem Seminar dem Thema Gerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven nähern. Welche Vorstellungen von Gerechtigkeit gab und gibt es und gibt es überhaupt Gerechtigkeit? In welchem Verhältnis steht unsere eigene Vorstellung von Gerechtigkeit mit der Vorstellung von Gerechtigkeit im At/NT oder der Gerechtigkeit Gottes? Welche gesellschaftlichen Modelle von Gerechtigkeit gab es in der Entwicklung der Menschen und ihrem Zusammenleben? Wir schauen uns (un-) bekannte und moderne Modelle an und bringen sie mit unseren Vorstellungen von Gerechtigkeit in Bezug.
Offen für vielfältige Perspektivwechsel, werden wir die Chancen zum Überdenken unserer Gerechtigkeitsvorstellungen nutzen, staunen und mutig in unseren Alltag zurück kehren.

Susann Winkler

Was inspirierte diese Baukünstler? Welche Visionen verfolgten sie? Wie sehen ihre wichtigsten Werke aus? Konnte ihre Architektur die Welt verändern?

Zwei amerikanische Architekten werden vorgestellt, die unbestritten mit ihren Werken Baugeschichte machten.

Frank Lloyd Wright ging es vor allem darum, eine unabhängige amerikanische Architektur zu entwickeln. Neben zahlreichen öffentlichen Gebäuden (zB das Guggenheim Museum in New York) baute er allein 269 Einfamilienhäuser. Seine so genannten “Prairie Houses” sollten Ausdruck des amerikanischen Geistes von Demokratie, Pioniergeist und Zusammenhalt sein.
Wright war einer der ersten Architekten, der den Begriff einer “organischen Bauweise” benutzte. Wrights Büro war ein Anziehungspunkt für den Jungarchitekten aus aller Welt, die bei ihm arbeiteten un seinen Stil später in ihren Heimatländern weiterentwickelten.

Frank O. Gehry bekam 1989 den Pritzker Preis, den Nobelpreis für Architektur. Wer konventionelle Bauformen liebt, der ist bei Gehry falsch. Für ihn ist Architektur Kunst, Skulptur und das Ausreizen von neuen Materialien und Techniken. Er sprengt das herkömmliche Formenvokabular, er arbeitet mit schiefen und gesplitterten Ebenen, kippenden Räumen, Schlitzen, Falten und Verwerfungen. Sein berühmtestes Bauwerk ist das Guggenheim Museum in Bilbao. Gehry ist ein Vertreter des so genannten Dekonstruktivismus, er selbst verwehrt sich jedoch jeglicher Zuordnung. Mit oder ohne Etikettierung, Gehry wird zweifellos in die Architekturgeschichte eingehen.

Karin Garbas

Unser Lebensweg ist ein Lernweg.
Die Fähigkeit dazu gehört zu unserer biologischen Grundausstattung.
Das Beste was wir als Lebensrüstzeug von der Natur mitbekommen haben
von Geburt an   -  für eine ganzes Leben.
Der Kurs soll Aufklärung geben in dem Bereich, in dem Lernen stattfindet.

Birgit Mayer

Zwischen 1200 und 1250 wurden im deutschen Sprachraum über 250 Frauenklöster gegründet, die Anschluss an den Zisterzienserorden zuchten. Obwohl sich ab 1220 die geradezu „frauenfeindliche“ Beschlüsse der zisterziensischen Generalkapitel mehrten, die den Ansturm der Frauen zurückdrängten, lassen sich gerade  im deutschen Südwesten mehrere Räume aufzeigen, in denen es zu einer ausgesprochenen Verdichtung von Frauenzisterzen kommt. Spuren davon finden wir auch in unserer unmittelbaren Umgebung, nämlich im ehemaligen Zisterzienerinnenkloster Rechentshofen (heute Domäne) unweit von Sachsenheim.
Bevor nach den Gründen für die explosionsartige Ausbreitung  der Zisterzienserinnen gefragt wird,  sollen im Vortrag einige Bemerkungen zur Struktur des Zisterzienserordens vorausgeschickt werden. Danach wird die Gründungssituation der einzelnen Konvente in den Blick genommen, wobei nach den Träger- und Rekrutierungsschichten der Klöster zu fragen ist. Also wer gründete die Klöster für wen? Welche Frauen traten dort ein und woher kamen sie? In welcher Beziehung standen sie zum Zisterzienserorden und wie präsent war dieser in den Frauenklöstern? Damit eng zusammen hängt die Frage nach dem Verhältnis zu den Männerzisterzen, die wiederum Einfluss auf den Klosteralltag der Frauen und ihre Spiritualiät hatten. Die Lektüre von Quellentexten soll den Vormittag abrunden.

Dr. Maria Magdalena Rückert

p>Gemeinsam werden wir erfahren, welche Globuli man immer vorrätig haben sollte, um den kleineren oder größeren Wehwehchen zu begegnen.

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