Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Archiv für Januar 2010


p>Wie sind wir geworden, was wir sind?

Der Prozess der Globalisierung und die Konfrontation der Kulturen stellt die Europäer vor die Frage: Wer sind wir? Was wollen wir und wie sind wir geworden, was wir sind?

Das Seminar beginnt mir der Untersuchung der letzten Frage, um eine systematische Einsicht in die strukturellen Bedingungen unserer Kultur zu ermöglichen.
(Annette Keles)

Die neue Dauerausstellung konnte in dem architektonisch neu interpretierten Gebäude des Schiller-Nationalmuseums nicht nur anders angeordnet, sondern auch anders gedacht werden als ihre Vorgänger-Ausstellungen. Damit dem Literaturmuseum der Moderne für die Wechselausstellungen und die Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts ein eigenes großes Museum zur Verfügung steht, wurde Ausstellungsfläche dazu gewonnen und es konnten bislang noch nicht oder nur temporär ausgestellte Objekte gezeigt werden.
Die Ausstellung ist in zwei Bereiche geteilt: “Schiller” im Nordflügel, die “Schwäbische Dichterschule” im Südflügel.

Wie sah und sieht diese Stadt aus, der so mancher eine Liebeserklärung machte: “Paris war eine Frau”.
Lassen Sie sich mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Film und mit Auszügen aus literarischen Texten in den “Bauch von Paris” (Zola), in die “Stadt der hunderttausend Romane” (Balzac) entführen. Genießen Sie beim Betrachten von Kunstwerken der Pariser Avantgarde, beim Hören von Chansons etc. dieses “Fest fürs Leben” (Hemingway). Sehen Sie Picasso beim Arbeiten in seinem Atelier über die Schulter und lassen Sie sich mit weiteren Filmausschnitten und Bildern von der Stadt an der Seine und ihren Künstlercafés faszinieren.
(Anette Ochsenwadel)

Natürlich wollen Eltern alles richtig machen – doch dabei reiben sie sich auf zwischen eigenen Ansprüchen, den Bedürfnissen ihrer Kinder und den Forderungen der Arbeitswelt. Zumindest zeichnet eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung dieses Bild von “Eltern unter Druck”.

Eltern haben hohe Ansprüche – vor allem an sich selbst
Familiengründung ist heute nur noch ein Lebensmodell unter vielen. Dennoch träumen vor allem in der jungen Generation wieder viele Menschen von einer eigenen Familie. Doch wer sich dafür entscheidet, tut dies ganz bewusst und stürzt sich mit hohen Ansprüchen in das Abendteuer Elternschaft. So ortientiert sich die Mehrheit der befragten Väter und Mütter an einer “Norm der verantworteten Elternschaft”. Bevor sie sich für Künder entschieden, wollten sie sicher gehen, dass sie ihnen auch materiell alles bieten können. Das beginnt beim in der Mittelschicht geradezu obligatorischen Haus mit Garten und setzt sich fort bis in hohe Investitionen in die Bildung des Kindes.

Mütter fühlen sich dabei offensichtlich noch stärker unter Druck gesetzt als die Väter. Denn auch wenn viele junge Paare heute ein modernes Familienmodell leben möchten, werden speziell die Frauen in den alten Bundesländern nach wie vor mit einem Mutterbild konfrontiert, das von ihnen vor allem die permanente Aufopferung für ihre Kinder fordert. Gerade berufstätige Mütter müssen an ihren eigenen Ansprüchen, im Job perfekte Leistungen zu erbringen und gleichzeitig jederzeit für ihre Kinder da zu sein, fast zwangsläufig scheitern.

Die Haupterziehungsarbeit wird von den Müttern geleistet – 68 Prozent.

Quelle: http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/eltern-probleme

p>Viele Städte haben eine große römische Geschichte und Tradition, aber in Trier kann dieses Welterbe auch noch jetzt, im dritten Jahrtausend bestaunt und erlebt werden.
Roma secunda – das zweite Rom, wie man Trier nennt – ist ein Ort  einzigartiger Kulturgeschichte.
Die Porta Nigra, die Kaiserthermen, die Konstantinbasilika, der Dom sind Zeugen aus dieser Zeit.

Programm:
7.00 Uhr Abfahrt am Feuerwehrhaus in Bietigheim, Busfahrt ca. 3,5..4 h
11.15 Uhr Zweistündige Stadtführung zu Fuß inklusive Dombesichtigung
13.15 Uhr Zeit zur freien Verfügung
(es besteht um 13.45 Uhr die Möglichkeit zu einer einstündigen Moselfahrt – nicht inbegriffen)
15.50 Uhr Treffpunkt am Rheinischen Museum
16.00 Uhr Führung im Rheinischen Museum bis 17.00 Uhr, danach Zeit zum freien Schauen bis 17.30 Uhr (Museum schließt)
17.45 Uhr gemeinsames Abendessen (nicht inbegriffen)
20.15 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Hause
ca. 24.00 Uhr Ankunft in Bietigheim am Feuerwehrhaus

Der Begriff “Römisches Reich” bezeichnet allgemein das von der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr., wobei sich die Herrschaftsform im Laufe der Zeit von der Königsherrschaft zur Republik und schließlich zum Kaiserreich wandelte. In diesem Gebiet mit seinen vielen Völkern, Sprachen und Religionen breitete es sich als Staat, als Gesellschaftsform und als universalistische Idee aus. Eine eindeutige Abgrenzung ist weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich.

Die altrömische Überlieferung datiert die Gründung Roms zwischen 814 und 728 v. Chr., meist jedoch um das Jahr 750 v. Chr. Obwohl die ältesten Siedlunsspuren auf dem späteren Gebiet der Stadt sogar bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. reichen, stammen die frühesten Hinweise für die Anlage einer Stadt wohl aus dem letzten Drittel des 7. Jahrhunderts v. Chr.

Geschichtlicher Überblick:
1. Königszeit (753 – 510 v. Chr.)
2. Die Zeit der Republik (509 v. Chr. – 133 n. Chr.)
3. Zeit der Bürgerkriege (ab 133 n. Chr.)
4. Prinzipat (Beginn der Kaiserzeit, 27 v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr.)
5. Reichskrise des 3. Jahrhunderts (auch als “Zeit der Soldatenkaiser” bezeichnet)
6. Spätantike (ab 284 n. Chr.)
7. Untergang des Reiches im Westen und Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (ab 395 n. Chr.)

Rasch haben wir uns an das Reisen ohne Pässe, Grenzkontrollen und die einheitliche Währung gewöhnt.
Parallel dazu erreichen uns Bilder von Bootsflüchtlingen, Aufnahmelagern und Berichte von Menschenrechtsorganisationen.
Was beinhaltet das “Schengener Abkommen”, die Drittländer-Regelung und wie ist die Postition der Bundesrepublik Deutschland?

Im staatlichen Bereich gehört die Sozialpolitik zu den ältesten Politikfeldern. Ihr primäres Ziel ist es, die soziale Lage benachteiligter Gruppen zu bessern, insbesondere durch eine Angleichung der Lebenschancen und Existenzbedingungen. Übergeordnetes politisches Ziel ist die Integration der sozial schwächeren Bevölkerungsgruppen in die Gesellschaft und damit die Stabilisierung der Gesellschaftsordnung .

Die betriebliche Sozialpolitik geht zurück auf die Entstehung des Fabriksystems. Insbesondere industrielle Großunternehmen (z.B. Krupp) schufen Wohlfahrtseinrichtungen (Kranken-, Sterbe-, Unterstützungs- und Pensionskassen, Konsumanstalten, Wohn- und Ledigenheime) zu einer Zeit, als die staatliche Sozialpolitik noch in ihren Anfängen steckte.

Die deutsche Sozialpolitik ist nur ein Beispiel für die Herausbildung des Wohlfahrtsstaates in den entwickelten Industrieländern.

Werden die sozialen Sicherungssysteme auf Dauer aufrecht erhalten werden können? Dieser Frage wollen wir im Seminar nachgehen.

Ergänzend zum Architektur-Seminar (14.01. und 21.01.2010) findet am Donnerstag, 28.01.2010 ein Tagesausflug nach Tübingen ins “Französiche Viertel” statt (9.00 Uhr bis 16.00 Uhr). Einzelheiten siehe 2. Seite.
Dozentin: Karin Garbas, Dipl.-Ing.; Freie Architektin

Kosten: € 12 und für Furiosa-Mitglieder € 10.

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