Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Übersicht über alle Seminare 01/10


p>Wie sind wir geworden, was wir sind?

Der Prozess der Globalisierung und die Konfrontation der Kulturen stellt die Europäer vor die Frage: Wer sind wir? Was wollen wir und wie sind wir geworden, was wir sind?

Das Seminar beginnt mir der Untersuchung der letzten Frage, um eine systematische Einsicht in die strukturellen Bedingungen unserer Kultur zu ermöglichen.
(Annette Keles)

Wie sah und sieht diese Stadt aus, der so mancher eine Liebeserklärung machte: “Paris war eine Frau”.
Lassen Sie sich mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Film und mit Auszügen aus literarischen Texten in den “Bauch von Paris” (Zola), in die “Stadt der hunderttausend Romane” (Balzac) entführen. Genießen Sie beim Betrachten von Kunstwerken der Pariser Avantgarde, beim Hören von Chansons etc. dieses “Fest fürs Leben” (Hemingway). Sehen Sie Picasso beim Arbeiten in seinem Atelier über die Schulter und lassen Sie sich mit weiteren Filmausschnitten und Bildern von der Stadt an der Seine und ihren Künstlercafés faszinieren.
(Anette Ochsenwadel)

Natürlich wollen Eltern alles richtig machen – doch dabei reiben sie sich auf zwischen eigenen Ansprüchen, den Bedürfnissen ihrer Kinder und den Forderungen der Arbeitswelt. Zumindest zeichnet eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung dieses Bild von “Eltern unter Druck”.

Eltern haben hohe Ansprüche – vor allem an sich selbst
Familiengründung ist heute nur noch ein Lebensmodell unter vielen. Dennoch träumen vor allem in der jungen Generation wieder viele Menschen von einer eigenen Familie. Doch wer sich dafür entscheidet, tut dies ganz bewusst und stürzt sich mit hohen Ansprüchen in das Abendteuer Elternschaft. So ortientiert sich die Mehrheit der befragten Väter und Mütter an einer “Norm der verantworteten Elternschaft”. Bevor sie sich für Künder entschieden, wollten sie sicher gehen, dass sie ihnen auch materiell alles bieten können. Das beginnt beim in der Mittelschicht geradezu obligatorischen Haus mit Garten und setzt sich fort bis in hohe Investitionen in die Bildung des Kindes.

Mütter fühlen sich dabei offensichtlich noch stärker unter Druck gesetzt als die Väter. Denn auch wenn viele junge Paare heute ein modernes Familienmodell leben möchten, werden speziell die Frauen in den alten Bundesländern nach wie vor mit einem Mutterbild konfrontiert, das von ihnen vor allem die permanente Aufopferung für ihre Kinder fordert. Gerade berufstätige Mütter müssen an ihren eigenen Ansprüchen, im Job perfekte Leistungen zu erbringen und gleichzeitig jederzeit für ihre Kinder da zu sein, fast zwangsläufig scheitern.

Die Haupterziehungsarbeit wird von den Müttern geleistet – 68 Prozent.

Quelle: http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/eltern-probleme

Der Begriff “Römisches Reich” bezeichnet allgemein das von der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet in der Zeit zwischen dem 6. Jahrhundert v. Chr. und dem 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr., wobei sich die Herrschaftsform im Laufe der Zeit von der Königsherrschaft zur Republik und schließlich zum Kaiserreich wandelte. In diesem Gebiet mit seinen vielen Völkern, Sprachen und Religionen breitete es sich als Staat, als Gesellschaftsform und als universalistische Idee aus. Eine eindeutige Abgrenzung ist weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich.

Die altrömische Überlieferung datiert die Gründung Roms zwischen 814 und 728 v. Chr., meist jedoch um das Jahr 750 v. Chr. Obwohl die ältesten Siedlunsspuren auf dem späteren Gebiet der Stadt sogar bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. reichen, stammen die frühesten Hinweise für die Anlage einer Stadt wohl aus dem letzten Drittel des 7. Jahrhunderts v. Chr.

Geschichtlicher Überblick:
1. Königszeit (753 – 510 v. Chr.)
2. Die Zeit der Republik (509 v. Chr. – 133 n. Chr.)
3. Zeit der Bürgerkriege (ab 133 n. Chr.)
4. Prinzipat (Beginn der Kaiserzeit, 27 v. Chr. bis ins 3. Jahrhundert n. Chr.)
5. Reichskrise des 3. Jahrhunderts (auch als “Zeit der Soldatenkaiser” bezeichnet)
6. Spätantike (ab 284 n. Chr.)
7. Untergang des Reiches im Westen und Übergang zum Byzantinischen Reich im Osten (ab 395 n. Chr.)

Rasch haben wir uns an das Reisen ohne Pässe, Grenzkontrollen und die einheitliche Währung gewöhnt.
Parallel dazu erreichen uns Bilder von Bootsflüchtlingen, Aufnahmelagern und Berichte von Menschenrechtsorganisationen.
Was beinhaltet das “Schengener Abkommen”, die Drittländer-Regelung und wie ist die Postition der Bundesrepublik Deutschland?

Im staatlichen Bereich gehört die Sozialpolitik zu den ältesten Politikfeldern. Ihr primäres Ziel ist es, die soziale Lage benachteiligter Gruppen zu bessern, insbesondere durch eine Angleichung der Lebenschancen und Existenzbedingungen. Übergeordnetes politisches Ziel ist die Integration der sozial schwächeren Bevölkerungsgruppen in die Gesellschaft und damit die Stabilisierung der Gesellschaftsordnung .

Die betriebliche Sozialpolitik geht zurück auf die Entstehung des Fabriksystems. Insbesondere industrielle Großunternehmen (z.B. Krupp) schufen Wohlfahrtseinrichtungen (Kranken-, Sterbe-, Unterstützungs- und Pensionskassen, Konsumanstalten, Wohn- und Ledigenheime) zu einer Zeit, als die staatliche Sozialpolitik noch in ihren Anfängen steckte.

Die deutsche Sozialpolitik ist nur ein Beispiel für die Herausbildung des Wohlfahrtsstaates in den entwickelten Industrieländern.

Werden die sozialen Sicherungssysteme auf Dauer aufrecht erhalten werden können? Dieser Frage wollen wir im Seminar nachgehen.

p>Herta Müller, deren Familie zur deutschen Minderheit in Rumänien gehörte, wurde als Banater Schwäbin in Banat geboren. Ihr Großvater war ein wohlhabender Bauer und Kaufmann. Er wurde unter dem kommunistischen Regime in Rumänien enteignet. Ihre Mutter wurde zu jahrelanger Zwangsarbeit in die UdSSR deportiert. Ihr Vater, eine ehemaliger Soldat der Waffen-SS, verdiente seinen Lebensunterhalt als Lkw-Fahrer.
Nach dem Abitur studierte Herta Müller an der Universität des Westens Timisoara Germanistik und Rumänistik. Ab 1976 arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik, wurde allerdings 1979 nach ihrer Weigerung mit der rumänischen Securitate zusammenzuarbeiten, entlassen. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt mit zeitweiliger Lehrtätigkeit in Schulen und in Kindergärten sowie mit privatem Deutschunterricht.
Das Manuskript ihres  ersten Buches “Niederungen” wurde vor der Veröffentlichung in Rumänien dort über vier Jahre vom Verlag zurückgehalten und konnte 1982 in Rumänien nur in stark zensierter Fassung erscheinen.

 Am Rand des Alexanderreichs, im angrenzenden eurasischen Steppenraum, lebten hochzivilisierte Völker. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich dort Skythen und Sarmaten auf. Diese geheimnisvollen Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur.

Die eindrucksvollste Hinterlassenschaft dieser Völker sind ihre Kunstwerke – zumeist aus purem Gold und mit kostbaren Edelsteinen und aufwendigen Ornamenten verziert. Die Beispiele skythischer und sarmatischer Kunst sind atemberaubend in ihrer Ausführung: formvollendete Schmuckstücke, filigrane Gewandapplikationen, edle Waffen, kunstvoll verzierter Pferdeschmuck, wertvolle Gefäße und Ziergegenstände. Markenzeichen ihrer Kultur sind aus Gold gearbeitete Tierplastiken und Tierreliefs: Vor allem das Pferd nimmt im skythischen Tierstil eine überragende Stellung ein.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Museums für Neue Kunst im ZKM werden Werke von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst, das heißt von Cezanne und den Expressionisten bis zu Picasso, von Baumeister bis zu Wols, von Pollock bis Rothko, von Warhol und Beuys bis zu Baselitz, Kiefer, Kippenberger und Rehberger ausgestellt.
Von einigen dieser Künstler werden wir etwas über ihre Kunst und ihre künstlerische Laufbahn im Seminar erfahren.

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