Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Archiv für Dezember 2011


Was inspirierte diese Baukünstler? Welche Visionen verfolgten sie? Wie sehen ihre wichtigsten Werke aus? Konnte ihre Architektur die Welt verändern?

Zwei amerikanische Architekten werden vorgestellt, die unbestritten mit ihren Werken Baugeschichte machten.

Frank Lloyd Wright ging es vor allem darum, eine unabhängige amerikanische Architektur zu entwickeln. Neben zahlreichen öffentlichen Gebäuden (zB das Guggenheim Museum in New York) baute er allein 269 Einfamilienhäuser. Seine so genannten “Prairie Houses” sollten Ausdruck des amerikanischen Geistes von Demokratie, Pioniergeist und Zusammenhalt sein.
Wright war einer der ersten Architekten, der den Begriff einer “organischen Bauweise” benutzte. Wrights Büro war ein Anziehungspunkt für den Jungarchitekten aus aller Welt, die bei ihm arbeiteten un seinen Stil später in ihren Heimatländern weiterentwickelten.

Frank O. Gehry bekam 1989 den Pritzker Preis, den Nobelpreis für Architektur. Wer konventionelle Bauformen liebt, der ist bei Gehry falsch. Für ihn ist Architektur Kunst, Skulptur und das Ausreizen von neuen Materialien und Techniken. Er sprengt das herkömmliche Formenvokabular, er arbeitet mit schiefen und gesplitterten Ebenen, kippenden Räumen, Schlitzen, Falten und Verwerfungen. Sein berühmtestes Bauwerk ist das Guggenheim Museum in Bilbao. Gehry ist ein Vertreter des so genannten Dekonstruktivismus, er selbst verwehrt sich jedoch jeglicher Zuordnung. Mit oder ohne Etikettierung, Gehry wird zweifellos in die Architekturgeschichte eingehen.

Karin Garbas

Unser Lebensweg ist ein Lernweg.
Die Fähigkeit dazu gehört zu unserer biologischen Grundausstattung.
Das Beste was wir als Lebensrüstzeug von der Natur mitbekommen haben
von Geburt an   -  für eine ganzes Leben.
Der Kurs soll Aufklärung geben in dem Bereich, in dem Lernen stattfindet.

Birgit Mayer

Zwischen 1200 und 1250 wurden im deutschen Sprachraum über 250 Frauenklöster gegründet, die Anschluss an den Zisterzienserorden zuchten. Obwohl sich ab 1220 die geradezu „frauenfeindliche“ Beschlüsse der zisterziensischen Generalkapitel mehrten, die den Ansturm der Frauen zurückdrängten, lassen sich gerade  im deutschen Südwesten mehrere Räume aufzeigen, in denen es zu einer ausgesprochenen Verdichtung von Frauenzisterzen kommt. Spuren davon finden wir auch in unserer unmittelbaren Umgebung, nämlich im ehemaligen Zisterzienerinnenkloster Rechentshofen (heute Domäne) unweit von Sachsenheim.
Bevor nach den Gründen für die explosionsartige Ausbreitung  der Zisterzienserinnen gefragt wird,  sollen im Vortrag einige Bemerkungen zur Struktur des Zisterzienserordens vorausgeschickt werden. Danach wird die Gründungssituation der einzelnen Konvente in den Blick genommen, wobei nach den Träger- und Rekrutierungsschichten der Klöster zu fragen ist. Also wer gründete die Klöster für wen? Welche Frauen traten dort ein und woher kamen sie? In welcher Beziehung standen sie zum Zisterzienserorden und wie präsent war dieser in den Frauenklöstern? Damit eng zusammen hängt die Frage nach dem Verhältnis zu den Männerzisterzen, die wiederum Einfluss auf den Klosteralltag der Frauen und ihre Spiritualiät hatten. Die Lektüre von Quellentexten soll den Vormittag abrunden.

Dr. Maria Magdalena Rückert

Der in Bietigheim-Bissingen lebende Künstler gibt uns einen Einblick in seine Arbeit und führt uns die Druckpresse vor.

p>Gemeinsam werden wir erfahren, welche Globuli man immer vorrätig haben sollte, um den kleineren oder größeren Wehwehchen zu begegnen.

Adventsfrühstück

Veranstaltungen Autorin: Leoni Herrmann

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