Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Archiv für Juni 2013


p>Die Romanows sind ein altes russisches Adelsgeschlecht und nach den Ruridiken die zweite Dynastie, aus der die russischen Zaren hervorgingen.
Der Ahnherr der Romanows ist der Bojar Andrei Kobyla, der ruthenischer Herkunft war und aus dem damaligen Großfürstentum Litauen stammte. Andrei Kobyla siedelte zur Regierungszeit des Moskauer Großfürsten Iwanowitsch (14. Jahrhundert) nach Russland über. Seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts nannte sich die Familie Sacharin-Jurjew. Anastastia Romanowna Sacharina wurde die Frau von Iwan IV. und ihr Bruder Nikita Romanowitsch hatte eine einflussreiche Stellung am Zarenhof. Seitdem hieß die Familie Romanow.

Nach dem Tod von Zar Fjodor I., Anastasias Sohn, entbrannte ein Machtkampf um den Thron. Der Sohn von Nikita Romanowitsch, Fjodor Nikitischs Sohn, der spätere Patriarch Philaret, unterlag Boris Godunow. Nach der Smuta wurde Fjodor Nikititschs Sohn Michael Fjodorowitsch 1613 vom Semski Sobor zum Zaren gewählt und begründete die Dynastie der Romanows.

Sein Enkel Peter der Große machte Russland zur europäischen Großmacht. Nur drei seiner Töchter überlebten ihn, eine davon nur wenige Tage. Mit dem Tod seines Enkels Peter Alexejewitsch erlosch die männliche Linie der Romanows. Seine Tochter Elisabeth war die letzte Romanow auf dem Thron.
Ihr folgt 1762 Peter III., der Sohn von Peters I. anderer Tochter Anna Petrowna, die mit Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorp verheiratet war und das Haus Romanow-Holstein-Gottorp begründete.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Romanow

Noldes Malerei zeichnet sich von Anfang an über ein intensives und kräftiges Farbkolorit aus. Zeitlebens beschäftigte er sich mit der Wirkung und Ausdruckskraft der Farbe. “Die Farben waren mir ein Glück. Es war, als ob sie meine Hände liebten.” Inspiriert von den Farben in der Natur entwickelte Nolde eine spezifische Farbgestaltung, die sein Gesamtwerk auch gegenüber seinen Zeitgenossen auszeichnet. Oftmals verwendet er reine Primärfarben – rot, gelb oder blau – und setzt diese deutlich sichtbar auf die Oberfläche seiner Leinwand. Auch in der Komposition arbeitet er in die Fläche und verzichtet zunehmend auf eine räumlich-perspektivische Darstellung. Stattdessen rückt er die Figuren – wie unter einem Zoom – nah an die Bildoberfläche und komponiert die einzelnen Bildelemente additiv in die Fläche. Dies ist bei den Figurenbilder sehr schön zu beobachten. Über eine satte und kräftige Farbgebung, die er kontrastreich und farbspezifisch anwendet, pointiert er das bildnerische Gefüge. Dieser skizzenhafte und freie Umgang mit Farbe und Form steigert die Ausdruckskraft des Dargestellten und führt die Gesamterscheinung nahe an die Abstraktion. Besonders deutlich ist dies in den zahlreichen Blumen- und Gartenbildern in der Ausstellung zu sehen.

Quelle: Flyer Burda-Museum, Baden-Baden

Emil Nolde (1867 – 1956) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des Expressionismus. (…) Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Flensburg unterrichtet Emil Nolde von 1892 bis 1898 in St. Gallen am Gewerbemuseum. In seiner Freizeit produziert er kleine farbige Zeichnungen der Schweizer Berge als Postkarten, die er in hoher Auflage verkauft. Dank dieses Erfolges kann er ein Leben als freier Künstler führen.
Nolde besucht Akademien in München und Paris und ist viel auf Reisen. 1903 ziehen er und seine Frau Ada auf die Insel Alsen in ein kleines Fischerhaus am Meer. Dort entstehen neben zahlreichen Seeansichten 1906 seine ersten Blumen- und Gartenbilder. Im gleichen Jahr wird Nolde Mitglied in der Künstlervereinigung Brücke.
Die Wintermonate verbringen die Noldes regelmäßig in Berlin. 1910 wird Nolde Mitglieder der Berliner Secession und wechselt ein Jahr später gemeinsam mit Max Pechstein in die Neue Secession. In diesen Jahren entstehen die ersten religiösen Bilder.
1913/14 nimmt Nolde für mehrere Monate an einer Deutsch-Neuguinea-Expedition in die Südsee teil.
Zu Beginn der Weimarer Republik gilt Nolde als einer der wichtigsten Vertreter der Moderne. Er steht in Kontakt mit bedeutenden Sammlern und einflussreichen Museumsdirektoren, seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen vertreten. Noldes künstlerische Position wird in vielen Rezensionen besprochen und bereits 1910 erscheint ein erstes Werkverzeichnis der Grafik. (…)
Nach der Volksabstimmung fällt Utenwarf an Dänemark. Nolde nimmt zwar die dänische Staatsbürgerschaft an, versteht sich aber weiterhin als deutscher Künstler. In den 1930er Jahren ziehen die Noldes auf eine leerstehende Warft, die sie Seebüll nennen. Dort errichten sie nach den Entwürfen Noldes ein gleichnamiges Wohn- und Atelierhaus und legen nach künstlerischen Aspekten auch einen Garten an. (…)
1937, in der Zeit des Nationalsozialismus, zählt Emil Nolde, der kurze Zeit Mitglied der NSDAP war, zu den “entarteten” Künstlern und wird mit einem Malverbot belegt. In dieser Zeit entsteht die Serien der “Ungemalten Bilder”, Aquarelle, die er heimlich im Atelier und aus der “Phantasie” malt.
Nach 1945 wird Nolde mit einer Vielzahl von Auszeichnungen geehrt. (…) Bis zu seinem Tod 1956 bleibt er künstlerisch aktiv.

Quelle: Flyer Frieder Burda Museum, Baden-Baden

Unter “Geschichte” versteht man meist eine Abfolge von geistigen und politischen Entwicklungen. Tatsächlich zeigt sich aber immer wieder, dass Ideen und Entwicklungen eng an die zur Verfügung stehenden Materialien und Techniken gebunden sind. So war z.B. die breite Verfügbarkeit von Papier zusammen mit der von Gutenberg entwickelten Drucktechnik entscheidend für die Verbreitung von Luthers Thesen.

Ein Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die historische Nutzung verschiedenster Materialien, mit einem Schwerpunkt auf der vorindustriellen Metallverarbeitung im Mittelalter (Materialien, Techniken, Verwendung). (Dauer ca. 1,5 h)

Im anschließenden Workshop kann ein Schmuckstück aus Silberdraht (Fibel, Brosche) angefertigt werden. Materialkosten je nach Größe ca. 10 € pro Stück. (ca. 2 h)

Barbara Wild

Der zweite Teil zum Thema “Ist Europa noch zu retten” folgt am 20.6.2013.

Nachdem wir im Seminar am 2.5.2015 die Gründe für die prekäre Situation, in der sich die europäischen Staaten befinden, erörtert haben, folgt nun die Beschreibung der Maßnahmen zur Überwindung der Krise (Euro-Rettungsschirm, EU-Fiskalpakt, EZB-Maßnahmen) und ihre Bewertung bezüglich einer Beendigung der Krise in Europa.

Andrea Rudolph-Hoffmann

Es ist schon fast Tradition geworden, einmal im Jahr eine Exkursion ins ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal zu unternehmen. Unter dem Motto „Ab morgen trage ich rot“ wollen wir uns auch in diesem Jahr auf zwei unterhaltsame Tage freuen.

Programm:
Mittwoch, 12. Juni 2013

10.00 Uhr Ankunft ; Kaffee und Snacks
10.30 Uhr Brainstorming, Textarbeit zum Thema

13.00 Uhr Mittagessen und Zimmerbezug
14.00 Uhr Boulespiel im Klostergarten

15.30 Uhr Kaffeepause im Klostercafe

19.00 Uhr Grillabend im Kreuzgang mit gemütlichem Beisammensein

Donnerstag, 13. Juni 2013
10.00 Uhr Workshop
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Workshops
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Workshops
17.00 Uhr Reflexion
18.00 Uhr Abreise

Bildungshaus Kloster Schöntal
Klosterhof 6
74214 Schöntal

Seit dem 7. Jahrhundert fand die islamische Expansion statt: die militärische Unterwerfung und Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika, in Italien sowie in Spanien und Portugal. Seit 638 stand Jerusalem unter muslimischer Herrschaft. Von christlicher Seite wurde die Eroberung des Heiligen Landes und die Zurückdrängung der Sarazenen als Rückeroberung und als ein Akt der Verteidigung des Christentums betrachtet.
Dem Ersten Kreuzzug war ein Hilferuf des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die Seldschuken vorausgegangen. Dies löste den Aufruf Papst Urban II. 1095 in Clermont aus, der zur Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes aufforderte, mehr als acht Jahrzehnte, nachdem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche gekommen war, eines der größten Heiligtümer der Christenheit.

Schon vor dem Aufruf zum Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems hatte die Kirche damit begonnen, Kriegszüge zu unterstützen. So wurde im Rahmen der Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer 1066 geweihte Fahnen an den Kriegsherren übersandt, die ihn und sein Heer im Kampf stärken sollten (….)
Die Kreuzzüge wurden nach kurzer Zeit auch zur Verwirklichung rein weltlicher Machtinteressen instrumentalisiert (….)

Ein Kreuzzug war zugleich Bußgang und Kriegszug, der nach Auffassung der Zeitgenossen direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Die Teilnehmer legten ein rechtsverbindliches Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt (….)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug

Populäre Seiten

  • Satzung
  • Unsere Veranstaltungen
  • Infos über die Akademie
  • Unsere Dozentinnen
  • Aktuelles Semester
  • Kontakt