Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Archiv für Dezember 2009


p>Herta Müller, deren Familie zur deutschen Minderheit in Rumänien gehörte, wurde als Banater Schwäbin in Banat geboren. Ihr Großvater war ein wohlhabender Bauer und Kaufmann. Er wurde unter dem kommunistischen Regime in Rumänien enteignet. Ihre Mutter wurde zu jahrelanger Zwangsarbeit in die UdSSR deportiert. Ihr Vater, eine ehemaliger Soldat der Waffen-SS, verdiente seinen Lebensunterhalt als Lkw-Fahrer.
Nach dem Abitur studierte Herta Müller an der Universität des Westens Timisoara Germanistik und Rumänistik. Ab 1976 arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik, wurde allerdings 1979 nach ihrer Weigerung mit der rumänischen Securitate zusammenzuarbeiten, entlassen. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt mit zeitweiliger Lehrtätigkeit in Schulen und in Kindergärten sowie mit privatem Deutschunterricht.
Das Manuskript ihres  ersten Buches “Niederungen” wurde vor der Veröffentlichung in Rumänien dort über vier Jahre vom Verlag zurückgehalten und konnte 1982 in Rumänien nur in stark zensierter Fassung erscheinen.

Das Reiss-Engelhorn-Museum bietet seinen Besuchern ein großes Ausstellungserlebnis. Die Schau “Gold der Steppe. Fürstenschätze jenseits des Alexanderreiches” zeigt einzigartige Hinterlassenschaften der Völker, die am Rande des Alexanderreiches lebten. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich im angrenzenden eurasischen Steppenraum dort Skythen und Sarmaten auf. Diese Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur.
Die eindrucksvollste Hinterlassenschaft dieser Völker sind ihre Kunstwerke. Sie sind häufig aus purem Gold und mit kostbaren Edelsteinen und aufwändigen Ornamenten verziert. Die Beispiele skythischer und sarmantischer Kunst sind atemberaubend in ihrer Ausführung: formvollendete Schmuckstücke, filigrane Gewandapplikationen, edle Waffen, kunstvoll verzierter Pferdeschmuck, wertvolle Gefäße und Ziergegenstände. Markenzeichen ihrer Kultur sind aus Gold gearbeitete Tierplastiken und Tierreliefs: vor allem das Pferd nimmt im skythischen Tierstil eine überragende Stellung ein.

Mehr als 200 Exponate, Leihgaben der Staatlichen Eremitage St. Petersburg, der Historischen Museen in Kiew und Asow, geben faszinierende Einblicke in die Traditionen, den Reichtum und die Kunstfertigkeit dieser außergewöhnlichen Kulturen. Die Schau zeigt die bedeutendsten Ausgrabungsfunde der letzten Jahrzehnte.
Diese wertvollen Objekte sind erstmalig in Deutschland ausgestellt.

 Am Rand des Alexanderreichs, im angrenzenden eurasischen Steppenraum, lebten hochzivilisierte Völker. Lange vor den Hunnen und Mongolen hielten sich dort Skythen und Sarmaten auf. Diese geheimnisvollen Steppenbewohner haben keine schriftlichen Aufzeichnungen hinterlassen, dafür aber Artefakte ihrer unglaublich hoch entwickelten Kultur.

Die eindrucksvollste Hinterlassenschaft dieser Völker sind ihre Kunstwerke – zumeist aus purem Gold und mit kostbaren Edelsteinen und aufwendigen Ornamenten verziert. Die Beispiele skythischer und sarmatischer Kunst sind atemberaubend in ihrer Ausführung: formvollendete Schmuckstücke, filigrane Gewandapplikationen, edle Waffen, kunstvoll verzierter Pferdeschmuck, wertvolle Gefäße und Ziergegenstände. Markenzeichen ihrer Kultur sind aus Gold gearbeitete Tierplastiken und Tierreliefs: Vor allem das Pferd nimmt im skythischen Tierstil eine überragende Stellung ein.

10 Jahre Museum für Neue Kunst
In diesem Jahr wird das 10-jährige Bestehen des Museums für Neue Kunst im Hallenbau des  ZKM gefeiert, das mit der groß angelegten Jubiläumsausstellung just what is it… begangen werden soll.
1999 wurde das Museum für Neue Kunst eröffnet mit dem Ziel, bedeutende private Kunstsammlungen des Landes Baden-Württemberg zu präsentieren. Das Jubiläum ist der Anlass zu einer Ausstellung, die verdeutlicht, dass sich – über den Kreis der bisherigen Partner des Museums für Neue Kunst hinaus – gerade in Baden-Württemberg eine bundesweit einmalige Konzentration an privaten Sammlerpersönlichkeiten und Sammlungen befindet, deren Bestände in ihrer Qualität und Quantität außergewöhnlich sind.
100 Jahre Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden anhand von Hauptwerken aus baden-württembergischen Privatbesitz hochkarätig dokumentiert und so wichtige Entwicklungslinien der Moderne und Postmoderne bis hin zur Gegenwart aufgezeigt.

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Museums für Neue Kunst im ZKM werden Werke von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst, das heißt von Cezanne und den Expressionisten bis zu Picasso, von Baumeister bis zu Wols, von Pollock bis Rothko, von Warhol und Beuys bis zu Baselitz, Kiefer, Kippenberger und Rehberger ausgestellt.
Von einigen dieser Künstler werden wir etwas über ihre Kunst und ihre künstlerische Laufbahn im Seminar erfahren.

Annette Keles liest “Zeitgenössische Lyrik”.
Ort: Wartesaal Kultur Besigheim (Bahnhof)
Termin: Donnerstag, 03.12.2009
Beginn: 19.30 Uhr

Kosten: € 17 und für Furiosa-Mitglieder € 15
inbegriffen sind Fingerfood und Getränke (Wein, Wasser, Bier, Schorle)

Populäre Seiten

  • Satzung
  • Unsere Veranstaltungen
  • Infos über die Akademie
  • Unsere Dozentinnen
  • Aktuelles Semester
  • Kontakt