Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004

Archiv für Januar 2013


Jugendstil auf der Mathildenhöhe bei Darmstadt.
Die Führung auf der Mathildenhöhe wird uns die Jugendstilbauten wie das von Joseph Maria Olbrich errichtete Ernst-Ludwig-Haus mit seiner beeindruckenden Südfassade, flankiert von zwei gewaltigen Monumentalfiguren des Bildhauers Ludwig sowie die Russische Kapelle und viele Gebäude mehr näherbringen.

Direkt anschließend werden wir durch die ständige Ausstellung im ehemaligen Ateliergebäude der Künstlerkolonie geführt.
Die Präsentation vereint Malerei, Skulptur, Architekturmodelle, Grafik, Buchkunst, Möbel, Textilien, Porzellan, Schmuck und Goldschmiedearbeiten des Darmstädter Jugendstils – und zeigt die Mitglieder Künstlerkolonie als stilprägende Universalkünstler ihrer Zeit. Gezeigt werden Meisterwerke von so namhaften Künstlern wie Peter Behrens, Hans Christiansen, Bernhard Hoetger oder Joseph Maria Olbrich. Mit räumlichen Gesamtensembles wie dem Wertheim-Speisezimmer von Behrens wird die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung in der Sammlungspräsentation erlebbar gemacht.

Beide Führungen zusammen werden ca. 2 Stunden dauern.

Anschließend ist Zeit zur freien Verfügung bzw. ein gemeinsames Mittagessen geplant. Gegen 16.00 Uhr werden wir wieder Richtung Besigheim starten.

Unter “Geschichte” versteht man meist eine Abfolge von geistigen und politischen Entwicklungen. Tatsächlich zeigt sich aber immer wieder, dass Ideen und Entwicklungen eng an die zur Verfügung stehenden Materialien und Techniken gebunden sind. So war z.B. die breite Verfügbarkeit von Papier zusammen mit der von Gutenberg entwickelten Drucktechnik entscheidend für die Verbreitung von Luthers Thesen.

Ein Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die historische Nutzung verschiedenster Materialien, mit einem Schwerpunkt auf der vorindustriellen Metallverarbeitung im Mittelalter (Materialien, Techniken, Verwendung). (Dauer ca. 1,5 h)

Im anschließenden Workshop kann ein Schmuckstück aus Silberdraht (Fibel, Brosche) angefertigt werden. Materialkosten je nach Größe ca. 10 € pro Stück. (ca. 2 h)

Barbara Wild

Der zweite Teil zum Thema “Ist Europa noch zu retten” folgt am 20.6.2013.

Nachdem wir im Seminar am 2.5.2015 die Gründe für die prekäre Situation, in der sich die europäischen Staaten befinden, erörtert haben, folgt nun die Beschreibung der Maßnahmen zur Überwindung der Krise (Euro-Rettungsschirm, EU-Fiskalpakt, EZB-Maßnahmen) und ihre Bewertung bezüglich einer Beendigung der Krise in Europa.

Andrea Rudolph-Hoffmann

Es ist schon fast Tradition geworden, einmal im Jahr eine Exkursion ins ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal zu unternehmen. Unter dem Motto „Ab morgen trage ich rot“ wollen wir uns auch in diesem Jahr auf zwei unterhaltsame Tage freuen.

Programm:
Mittwoch, 12. Juni 2013

10.00 Uhr Ankunft ; Kaffee und Snacks
10.30 Uhr Brainstorming, Textarbeit zum Thema

13.00 Uhr Mittagessen und Zimmerbezug
14.00 Uhr Boulespiel im Klostergarten

15.30 Uhr Kaffeepause im Klostercafe

19.00 Uhr Grillabend im Kreuzgang mit gemütlichem Beisammensein

Donnerstag, 13. Juni 2013
10.00 Uhr Workshop
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Workshops
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Präsentation der Ergebnisse der Workshops
17.00 Uhr Reflexion
18.00 Uhr Abreise

Bildungshaus Kloster Schöntal
Klosterhof 6
74214 Schöntal

Seit dem 7. Jahrhundert fand die islamische Expansion statt: die militärische Unterwerfung und Besiedlung christlicher Gebiete durch arabisch-muslimische Eroberer im Nahen Osten, in Nordafrika, in Italien sowie in Spanien und Portugal. Seit 638 stand Jerusalem unter muslimischer Herrschaft. Von christlicher Seite wurde die Eroberung des Heiligen Landes und die Zurückdrängung der Sarazenen als Rückeroberung und als ein Akt der Verteidigung des Christentums betrachtet.
Dem Ersten Kreuzzug war ein Hilferuf des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die Seldschuken vorausgegangen. Dies löste den Aufruf Papst Urban II. 1095 in Clermont aus, der zur Befreiung Jerusalems und des Heiligen Landes aufforderte, mehr als acht Jahrzehnte, nachdem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche gekommen war, eines der größten Heiligtümer der Christenheit.

Schon vor dem Aufruf zum Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems hatte die Kirche damit begonnen, Kriegszüge zu unterstützen. So wurde im Rahmen der Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer 1066 geweihte Fahnen an den Kriegsherren übersandt, die ihn und sein Heer im Kampf stärken sollten (….)
Die Kreuzzüge wurden nach kurzer Zeit auch zur Verwirklichung rein weltlicher Machtinteressen instrumentalisiert (….)

Ein Kreuzzug war zugleich Bußgang und Kriegszug, der nach Auffassung der Zeitgenossen direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Die Teilnehmer legten ein rechtsverbindliches Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt (….)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug

Pablo Picasso (geboren am 25. Oktober 1881 in Malaga, Spanien; gestorben am 8. April 1973 in Mougins, Frankreich) war ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein umfangreiches Gesamtwerk, dessen Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird, umfasst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Plastiken und Keramiken. Es ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode und die Begründung des Kubismus zusammen mit Georges Braque bilden den Beginn seiner außerordentlichen Künstlerlaufbahn.
Zu den bekanntesten Werken Picassos gehört das Gemälde Les Demoiselles d’Avignon (1907). Es avancierte zum Schlüsselbild der Klassischen Moderne. Mit Ausnahme des monumentalen Gemäldes Guernica (1937), eine künstlerische Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkrieges, hat kein anderes Kunstwerk des 20. Jahrhunderts die Forschung so herausgefordert wie die Demoiselles. Das Motiv der Taube auf dem Plakat, das er im Jahr 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress entwarf, wurde weltweit zum Friedenssymbol.
Picasso ist neben Salvador Dali ein Künstler des 20. Jahrhunderts, für dessen Werk bereits zu Lebzeiten zwei Museen eingerichtet wurden, das Museu Picasso in Barcelona und das Musee Picasso in Antibes.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Picasso

Ist Europa noch zu retten?

Stellen Sie sich diese Frage auch manchmal? Oder anders gefragt: Sind unsere Politiker noch zu retten? Was tun sie mit unserem Geld? Haben Sie ein unbehagliches Gefühl, wenn Sie an die Zukunft denken?
Die Liste der besorgten Fragen lässt sich noch um einiges verlängern.

Im Seminar möchte ich Ihnen in einem ersten Schritt die Gründe für die prekäre Situation, in der sich die europäischen Staaten  befinden , erörtern. Handelt es sich um eine Staatsschuldenkrise oder eher um eine Krise der Finanzwirtschaft? Von der Beantwortung dieser Frage hängt es ab, wie der Krise in Europa zu begegnen ist.

Ausgehend von der Ausgestaltung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion zeige ich die Entwicklung in einzelnen Ländern auf.

Es folgt in einem zweiten Schritt die Beschreibung der Maßnahmen zur Überwindung der Krise  (Euro-Rettungsschirm, EU-Fiskalpakt, EZB-Maßnahmen) und ihre Bewertung bezüglich einer Beendigung der Krise in Europa.

Aufgrund des Umfanges des Themas benötige ich zwei Termine (2. Termin ist am 20.6.2013).  Jeder Termin ist jedoch eine abgeschlossene Einheit und kann einzeln gebucht werden.

Andrea Rudolph-Hoffmann

Bei der Betriebsbesichtigung sehen Sie:

  • die Rösterei
  • das Rohkaffeelager
  • die Verpackung und den Versand
  • das Musterzimmer

Bei den einzelnen Stationen wird Wissenswertes und Interessantes rund um das Thema Kaffee berichtet. Es werden verschiedene Rohkaffeemuster gezeigt; dem Röstmeister kann über die Schulter geschaut werden. Anschließend sitzen Sie im Cafe-Museum gemütlich beim Kaffeetrinken zusammen oder bummeln durch unseren Einzelhandelsbereich.

p>Kulturgut Kaffee – Handelsgut Kaffee

Kaffee zählt zu den beliebtesten Getränken weltweit. Lange Zeit war die Kaffeebohne der zweitwichtigste Rohstoff auf dem Weltmarkt übertroffen nur vom Rohöl. Die Globalisierung wurde maßgeblich vom Kaffee mitbestimmt.
Nur wenige Genussmittel haben zudem eine so starke kulturelle  Bedeutung. Der Kaffee bestimmt das Denken und Fühlen vieler Literaten und Kulturschaffender. In den Cafehäusern fanden sich Diskussionszirkel mit umstürzlerischem Gedankengut.Auch der Kaffee selbst war und ist ein Politikum: Kriege sind um ihn geführt worden, Sklaverei und Zwangsarbeit haben ihn begleitet, und noch heute hängt das Schicksal von 25 Millionen Kleinbauern und ihrer Familien von den Preisschwankungen auf den Rohstoffbörsen dieser Welt ab.
Wie wächst Kaffee? Was haben  Monokulturen für Umweltfolgen? Was bedeutet nachhaltiger Kaffeeanbau? Kolumbien und Kuba werden hier exemplarisch vorgestellt.

Im Seminar werden wir uns all den Themen rund um den Kaffee zuwenden und eine kleine Kaffeeprobe kolumbianischen und kubanischen Kaffees geniessen.
Eine Exkursion ins Kaffeehaus Hagen in Heilbronn wird das Gehörte vertiefen und abrunden.

Andrea Rudolph-Hoffmann

Das Mittelalter war nicht nur fromm. Die dunklen und grotesken Seiten des Lebens waren allgegenwärtig. Nicht nur in den Wasserspeiern wurden sie durch Geister gebannt, deren Vorbilder aus fernen Ländern und fernen Zeiten kamen.

Dr. Helga Müller-Schnepper

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