Frauenweiterbildung, Kultur, Exkursionen und soziales Engagement in Bietigheim seit 2004
Führung im Literaturmuseum durch die Ausstellung „Schreibende Frauen“
Termin: Do, 08.10.2026
Führungsbeginn: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach
Kosten für Führung, Eintritt und Trinkgeld:
€ 17 und für Furiosa-Mitglieder € 14
(max. TN-Zahl: 25)
bitte anmelden bis 24.09.2026
Schreibende Frauen (Ausstellung Schiller!)
Im 18. und 19. Jahrhundert werden auch Frauen vermehrt literarisch tätig, schreiben jedoch meist unter anderen Bedingungen als ihre männlichen Kollegen. Die Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum zeigt, wie Schriftstellerinnen aktiv Einfluss auf den Literaturbetrieb nehmen, sich vernetzen, sich in der zeitgenössischen Verlagslandschaft behaupten und gesellschaftliche Vorgänge kritisch reflektieren. Die Führung widmet sich unter anderem der journalistischen Tätigkeit Therese Hubers, dem Briefwerk Rahel Varnhagens und nimmt das Schreiben Annette von Droste-Hülshoffs, Sophie Mereaus und Helmina von Chézys sowie der Marbacher Erfolgsautorin Ottilie Wildermuth in den Blick (60 min).
Schreibende Frauen (Ausstellung Die Seele 2)
Der Weg an die Öffentlichkeit war für schreibende Frauen lange Zeit schwierig, ihre Präsenz auf dem Buchmarkt oft marginal. Das zeigt sich bis heute in den Beständen von Bibliotheken und Archiven, auch in den Sammlungen des DLA. Die Führung fragt nach den Gründen für diese Situation und zeigt u.a. an Exponaten von Ricarda Huch, Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Ingeborg Bachmann, Ilse Aichinger und Friederike Mayröcker, mit welchen Hürden schreibende Frauen zu kämpfen haben und wie Schreiben unter ungleichen Bedingungen gelingen kann (60 min).
Schreibende Frauen (Kombi-Führung): Die Kombi-Führung durch die Dauerausstellungen Seele 2 im Literaturmuseum der Moderne und Schiller! im Schiller-Nationalmuseum widmet sich den Geschichten, Hürden und Strategien deutschsprachiger Schriftstellerinnen, die sich vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart einen Raum zum Schreiben erkämpfen, aber nicht immer ihren verdienten Platz in der Literaturgeschichte einnehmen können (90 min).